Das GeschäftDie Buchhaltung
 

 
 

4.2.2.  Gehaltsbuchhaltung

Ganz anders sieht die Sache schon aus, wenn sich eventuelle eigene Fehler oder Schlampigkeiten in der Buchführung nicht nur auf den eigenen Geldbeutel, sondern auch auf andere auswirken können. Vor allem wer als Freiberufler Angestellte beschäftigt, geht ihnen gegenüber erhebliche Verpflichtungen ein.

Zwar tauchen die betreffenden Zahlungen in der Einnahmenüberschussrechnung ebenfalls nur als ganz normale Ausgaben auf – aber der Arbeitgeber muss pünktlich das Gehalt auszahlen, muss Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag berechnen und an das Finanzamt abführen, muss die Sozialversicherungsbeiträge berechnen und abführen, muss die Angestellten in der Berufsgenossenschaft versichern, muss einen Überblick über Urlaubsansprüche, vielleicht auch über Überstunden behalten usw. usf. Zudem verlangt die Finanzämter, dass für alle Beschäftigten ein eigenes Lohnkonto geführt wird.

Damit diese Aufgaben nicht in Projektabwicklungsstress und kreativem Chaos untergehen, sollte der E-Lancer sie nicht selbst übernehmen, sondern jemand beauftragen, der sich darauf zuverlässig konzentrieren kann. Ist der Laden andererseits noch nicht so groß, dass es sich lohnt, eine Fachkraft für die Buchhaltung einzustellen, so empfiehlt es sich hier schon aus Fürsorge, zumindest die Gehaltsbuchhaltung außer Haus zu geben.

 

 

[ Letzte Änderung: 1. Juli 2004]
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