6.  K O O P E R A T I O N

Besonders unter den E-Lancern haben die Soziologen und Wirtschaftsförderer eine neue Spezies entdeckt: die "Neuen Selbstständigen". Neu, weil ihnen nicht am Aufbau eines großen Unternehmens gelegen ist, sondern an einer Arbeit, die Spaß macht. Die sie vor allem selber machen wollen, statt sich mit der Führung eines Unternehmens abzugeben, dessen fachliche Arbeit dann von anderen gemacht wird.

Da aber die Entwicklungsmöglichkeiten reiner Alleinunternehmer begrenzt sind, schaut die Wissenschaft fasziniert zu, wie diese neue Spezies "in Netzwerken" arbeitet, "temporäre Kooperationen" eingeht oder was es noch alles an neuen Fachausdrücken gibt. In den Berufsalltag übersetzt heißt die Frage: Wie kann ich größere Projekte mit anderen zusammen realisieren, ohne mir den Aufwand einer großen Firma ans Bein zu binden? Aber auch: Von welchem Zeitpunkt an wird es dann doch sinnvoll, eine GmbH zu gründen?

Dieses Kapitel gibt Auskunft über die verschiedensten Formen von Zusammenarbeit, von der simplen Bürogemeinschaft über Netzwerke bis zum gemeinsamen Unternehmen. Es versucht zu klären, in welchen Fällen sie sinnvoll sind – und wie man sie mit möglichst geringem Aufwand realisieren kann. Wie sie dann im Einzelfall konkret umgesetzt werden, soll dieser Ratgeber nur begrenzt beantworten: Um eine GmbH zu gründen, braucht man ohnehin einen Notar. Der weiß auch besser, wie im konkreten Fall der Gesellschaftervertrag aussehen sollte.

 

 

[ Letzte Änderung: 1. Juli 2004]
Zum Inhaltsverzeichnis
Zum Seitenanfang
Zur Suche
Eine Seite zurück:
5.2. Vergütungen
Weiter im Text:
6.1. Einzelkämpfer
6.2. Feste Kooperationen
6.3. Netzwerke
6.4. Gesellschaftsformen
6.5. Hierarchien
7. Rechtsfragen