Was ist neu?

Wegen einer schwerden Krankheit war es dem Autor in letzter Zeit leider nicht mehr möglich, den Rageber fortlaufend entsprechend dem neuesten Rechtsstand zu aktualisieren. Alle aktuellen Zahlen, Urteile und Gesetzesänderungen findet man im Medifon-Ratgeber vom gleichen Autor. Der ist außerdem noch umfassender als der E-Lancer. Und nicht nur für solche. Die letzten Änderungen am E-lancer sind auf der folgenden Liste dokumentiert:

1. Januar 2007
Zum 1.1.2007 wurde der Basiszinssatz von 1,95 auf 2,70 Prozent angehoben. Die Verzugszinsen, die von kommerziellen Kunden ohne weitere Vereinbarung oder Mahnung erhoben werden können, betragen damit 10,7 Prozent (Kapitel 4.12.3.).

28. Dezember 2006
Der Ratgeber ist samt aller wechselnden Zahlen zum Steuer- und Sozialversicherungsrecht auf dem aktuellen Stand von 2007. Was sich außer Zahlen geändert hat, steht in den folgenden Absätzen:

24. Juli 2006
Ab 1.1.2007 wird die allgemeine Pendlerpauschale abgeschafft. Nur wer es von der Wohnung zur Arbeit weiter hat als 20 Kilomter (einfache Entfernung), darf ab dem 21. Entfernungskilometer noch 30 Cent/km als Betriebsausgabe geltend machen (Kapitel 8.1.2.1.).

24. Juli 2006
Rückwirkend zum 1.1.2006 wurden die Steuerregeln bei der Privatnutzung von Dienstwagen geändert: Die Ein-Prozent-Regel darf seither nur noch anwenden, wer dem Finanzamt nachweist, dass er seinen Dienstwagen zu mindestens 50 Prozent betrieblich nutzt (Kapitel 8.1.2.1.).

23. Juli 2006
ab 1.1.2007 steigt die Grenze für Kleinbetragsrechnungen, die auch ohne einige sonst auf Rechnungen erforderliche Angaben zum Vorsteuerabzug berechtigen, von 100 auf 150 Euro (Kapitel 4.1.2.2.).

7. Juli 2006
Wer in seinem häuslichen Arbeitszimmer nicht dem "Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung" hat, darf die entsprechenden Kosten nicht mehr als Betriebsausgaben ansetzen, auch nicht bis zum Höchstbetrag von 1.250 €. Für nebenberuflich Selbstständige und Leute, die einen Teil ihrer Aufträge auf einem Arbeitsplatz beim Auftraggeber verbringen, wird das Arbeitszimmer damit zur Privatangelegenheit (Kapitel 8.1.2.1.).

1. Juli 2006
Zum 1.7. wurden die Abgaben auf Minijobs für die Arbeitgeber von 25 auf 30 Prozent erhöht; bei Beschäftigungen in der Gleitzone stiegen dagegen die Sozialversicherungsbeiträge für die Arbeitnehmer (Kapitel 2.2.0.3. und 2.2.0.4.).

1. Juli 2006
Zum 1.7.2006 wurde der Basiszinssatz von 1,37 auf 1,95 Prozent angehoben. Die Verzugszinsen, die von kommerziellen Kunden ohne weitere Vereinbarung oder Mahnung erhoben werden können, betragen damit 9,95 Prozent (Kapitel 4.1.2.3.).

7. April 2006
Neuer Rückzieher beim umstrittenen EÜR-Formular: Die Oberfinanzdirektion Münster hat die Finanzämter in einem bundesweit gültigen Erlass angewiesen, Steuererklärungen für 2005, in denen die Einnahmenüberschussrechnung nicht auf dem vorgeschriebenen Formular vorgenommen wurde, nicht zu beanstanden, sofern die Erklärung ansonsten in Ordnung ist! (Kapitel 8.1.0.2.)

2. April 2006
Selbstständige, die eigene Arbeitnehmerinnen beschäftigen, müssen diesen bei Krankheit und Schwangerschaft den Lohn weiter zahlen. Die Ausgaben dafür bekommen sie jedoch zum großen Teil von der Krankenkasse erstattet, wofür sie die Umlagen U1 und U2 zahlen müssen. Dafür gelten jetzt neue Regeln; die Umlagen für Minijobber sind fast auf Null gesunken. (Kapitel 9.10.0.2.).

8. März 2006
Neue Honorar- und Gehaltserhebungen für die IT-Branche zeigen endlich wieder eine steigende Tendenz: Laut GULP verlangen IT-Freiberufler inzwischen wieder im Schnitt 66 € pro Stunde; das Durchschnittsgehalt eines angestellten Systembetreuer (R3 - Operator III) in einem Rechenzentrum der IT-Industrie entspricht sogar einem Stundensatz von 85 € (Kapitel 5.2.0.1.).

1. Februar 2006
Neu, günstig und fast bedingungslos empfehlenswert: Seit dem 1.2. ist für Leute, die sich nach einer Arbeitnehmertätigkeit oder dem Bezug von z.B. Arbeitslosengeld selbstständig machen, eine freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung möglich. Für jüngere "Altfälle" gibt es eine Übergangsregelung bis zum 31.12.2006. (Kapitel 9.5.).

28. Januar 2006
Endlich: Der Ratgeber ist samt aller wechselnden Zahlen zum Steuer- und Sozialversicherungsrecht auf dem aktuellen Stand von 2006. (Sorry, eine blöde Krankheit hat die rechtzeitige Aktualisierung verhindert.)

1. Januar 2006
Der digitale Durchbruch bei der Finanzverwaltung ist zwar noch nicht geschafft – aber immerhin können ab sofort auch Nicht-Windows-Nutzer in allen Bundesländern ihre Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen über das betriebssystemunabhängige Portal ElsterOnline an das Finanzamt übermitteln – nötig ist nur noch ein Browser. Für die Steuererklärungen braucht man weiterhin die Software ElsterFormular, die nur mit Windows funktioniert (Kapitel 8.2. und 8.5.1.).

12. November 2005
Es ist so weit: Wer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer braucht, kann sie jetzt auch online beim Bundesamt für Finanzen beantragen (zugeschickt wird sie allerdings weiterhin per Post). Die Umsatzsteuer-ID benötigt man für umsatzsteuerfreie Geschäfte mit Partnern in EU-Ländern (Kapitel 8.5.1.2. und 8.5.1.3.); außerdem kann man sie an Stelle der Steuernummer auf Rechnungen benutzen (Kapitel 4.1.2.2.).

23. Oktober 2005
Nach zehn Monaten lassen sich jetzt nicht nur abstrakte Gesetze zitieren, sondern konkrete Erfahrungen mit dem neuen Arbeitslosengeld II und dem Einstiegsgeld berichten: Auch Selbstständige, die nie in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, haben Anspruch auf diese Leistungen. Und können dabei unbeschränkt weiter arbeiten. (Kapitel 3.3.2. und 3.4.1.3.).

9. Oktober 2005
Das Bundesfinanzministerium macht einen ziemlichen Aufstand um das, was auf Rechnungen stehen muss, und hat dazu bereits das vierte Rundschreiben in weniger als zwei Jahren formuliert. Thema diesmal: Das Datum der Leistung (bzw. der Lieferung) muss unbedingt gesondert auf der Rechnung stehen, auch wenn es dasselbe ist wie das Rechnungsdatum. Sonst kann der Empfänger von dieser Rechnung keine Vorsteuer abziehen (Kapitel 4.1.2.2.).

1. Oktober 2005
Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) gibt es nicht mehr. Nach der Neuorganisation der 26 deutschen Rentenversicherungsträger ist für rentenversicherungspflichtige Selbstständige nun zunächst die Deutsche Rentenversicherung - Bund zuständig, die auch ein eventuelles Statusfeststellungsverfahren durchführt. An den Regeln der Rentenversicherung ändert sich dabei nichts.

15. Juli 2005
Ein neues Urteil des Bundessozialgerichts verpflichtet die Künstlersozialkasse, Webdesigner grundsätzlich in die Künstlersozialversicherung aufzunehmen. Zwar kann die KSK von ihnen weiter Nachweise für eine künstlerische Tätigkeit verlangen – eine pauschale Ablehnung mit der bisher üblichen Begründung, Webdesign sei kein künstlerischer Beruf, ist jedoch nicht mehr möglich (Kapitel 2.1.3.1.).

1. Juli 2005
Arbeitnehmer müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung künftig einen größeren Anteil vom Beitrag zahlen als ihre Arbeitgeber. Da Selbstständige, die gesetzlich krankenversichert sind, ihre Beiträge ohnehin vollständig alleine bezahlen, betrifft sie dieser Abschied vom Prinzip der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Sozialversicherung nicht – es sein denn, sie sind über die Künstlersozialkasse versichert.

5. April 2005
Von Bewirtungsrechnungen, die nur zu 70 Prozent als Betriebsausgabe anerkannt werden, konnten bisher auch nur 70% der ausgwiesenen Mehrwertsteuer als Vorsteuer geltend gemacht werden. Das ist vorbei: Nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofes kann auch in diesem Fall die gesamte auf der Rechnung ausgewiesene Mehrwertsteuer als Vorsteuer abgezogen werden (Kapitel 8.5.1.3.).

18. Februar 2005
Wer neben dem Beruf studiert, kann jetzt sicher sein, dass das Finanzamt die gesamten Ausbildungskosten als Betriebsausgaben akzeptiert. Das gilt sogar dann, wenn es sich um ein völlig neues Fach handelt - es sei denn, es handelt sich eindeutig um ein Erststudium. In diesem Fall darf er die Kosten jetzt immerhin bis zur Höhe von 4.000 € (bisher 900 €) als Sonderausgaben geltend machen (Kapitel 8.1.2.1. und 8.2.2.).

9. Februar 2005
Es gibt diverse neue Urteile in Sachen häusliches Arbeitszimmer und Einkommensteuer: Wenn im Arbeitszimmer Besuch empfangen wird, wenn mehrere Leute das Arbeitszimmer nutzen, wenn man neben der selbstständigen Tätigkeit noch einem Zweitjob nachgeht... Alles jetzt aktuell eingearbeitet im Kapitel 8.1.2.1..

13. Januar 2005
Das Urteil, mit dem der Bundesfinanzhof die Abgrenzung freiberuflich/gewerblich bei Programmierern neu definiert hat, ist endlich veröffentlicht. Künftig gilt: Freiberuflich ist der Programmierer, dessen Wissen dem eines Ingenieurs (Informatikers) entspricht und der in seiner Arbeit "ingenieurmäßig" vorgeht – auch wenn er Anwendungssoftware schreibt. (Kapitel 2.1.1.3.)

1. Januar 2005
Der Ratgeber ist auf dem neuesten Stand: Alle Zahlen im Steuer- und Versicherungsrecht wurden aktualisiert. Und ab sofort
•  müssen alle Umsatzsteuervoranmeldungen online abgegeben werden (Kapiel 8.5.1.),
•  müssen Kinderlose in der Pflegeversicherung einen Zuschlag von 0,25 Prozent vom Einkommen zahlen (Kapitel 9.3.),
•  gelten neue Pauschalsätze für Übernachtungs- und Verpflegungskosten bei Auslandsreisen (Kapitel 8.1.2.1.),
•  sind die Bedingungen für die Fortführung einer selbstständigen Tätigkeit neben der Arbeitslosigkeit ein wenig verschlechtert und für die Anrechnung von Nebenverdienst bei Arbeitslosigkeit verändert worden (Kapitel 3.4.1.3.),
•  betragen die gesetzlichen Verzugszinsen bei kommerziellen Kunden 9,21 Prozent (Kapitel 4.1.2.3.).

8. Dezember 2004
Ab sofort muss ein Kunde, dem eine über das Internet bestellte Ware nicht gefällt, die Kosten für die Rücksendung auch dann tragen, wenn der Preis über 40 € liegt - aber nur dann, wenn diese Regelung vorab vertraglich vereinbart wurde (Kapitel 7.4.2.).

26. November 2004
Künftig müssen auch Arbeitslose, die einen Existenzgründungszuschuss ("Ich-AG") beantragen, eine Bescheinigung einer "fachkundigen Stelle" über die "dauerhafte Tragfähigkeit der Existenzgründung" vorlegen. Bisher war das nur beim Überbrückungsgeld erforderlich (Kapitel 3.3.1.2.).

1. Juli 2004
Der Ratgeber wurde vollständig überarbeitet, aktualisiert und endlich wieder ins Netz gestellt. Alle Angaben sind auf dem Rechtsstand vom 1.7.2004.

 

 

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